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MindLikeWater

Fortgeschrittener

Registrierungsdatum: 15. Mai 2014

Beiträge: 103

1

Montag, 27. Oktober 2014, 14:13

Kognitionswissenschaftliche Analyse der GTD-Methode

Es gibt zwar keine empirischen Studien darüber, ob GTD funktioniert. Viele Nutzer der Methode sind jedenfalls davon überzeugt (inclusive mir). Auch auf die Gefahr hin, dass viele dieses paper schon kennen, den link habe ich aber im Forum noch nicht gefunden....

http://cogprints.org/6289/1/heylighen-vidal-gtd-science.pdf

In diesem paper aus 2008 wird von den belgischen Kognitions-Wissenschaftlern Francis Heylighen und Clément Vidal die GTD-Methode den aktuellen Erkenntnissen der Hirn-Funktions-Forschung gegenübergestellt. Der GTD-Methode wird dabei ein durchwegs positives Zeugnis ausgestellt. Die institutionalisierte Externalisierung des RAM-Speichers bringt entspannte Produktivität.
Positiv anzumerken ist noch, dass das paper auch von einem Nicht-Hirnforschungs-Experten gut lesbar ist, also leicht populärwissenschaftlich formuliert ist. Nach dem, was der Herr Heylighen aber sonst so veröffentlicht, dürfte er ein ziemlicher Kapazunder (=Kapazität, für unsere deutschen Freunde :) ) auf seinem Gebiet sein (http://pespmc1.vub.ac.be/DEFAULT.html).


Der zweite link betrifft die Definition des Begriffes "flow" durch den Begründer der Flow-Theorie, Mihaly Csikszentmihalyi:

http://scholar.google.at/scholar_url?hl=…d=0CB0QgAMoADAA

Es wird gut beschrieben, was die auslösenden Faktoren für einen Flow sind. Mit diesem Wissen kann man sich vielleicht selbst leichter in diesen Glücks-Zustand leichtfüßiger Maximal-Produktivität bringen. Zumindest ist Flow genau der Zustand, den ich mir für den David-Allen-Modus des "Doing" wünsche.
GTD gelesen 2013-10 / seitdem Implementierung in mein schon vorher vorhandenes GTD-ähnliches System / Werkzeug: PC-Arbeitsplatz