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sirpa1997

Fortgeschrittener

Registrierungsdatum: 29. Oktober 2009

Beiträge: 137

1

Donnerstag, 13. Juni 2013, 09:49

Erfahrungsbericht Total Workday Control Using Microsoft Outlook

Hallo zusammen,

ich arbeite jetzt seit mehreren Monaten nach Michael Linenbergers "Total Workday Control Using Microsoft Outlook". Dabei bin ich wirklich sehr happy, was die Verarbeitung von eingehenden Emails und von NA im Allgemeinen angeht. Da geht mir nichts mehr durch die Lappen. Selbst in langen Stressphasen über mehrere Wochen, war meine Mailbox zwar nicht leer, wie eigentlich von der Systematik vorgegeben, aber zumindest so übersichtlich, dass ich ein gutes Gefühl hatte. 8)

Allerdings fühle ich mich etwas im Stich gelassen, was die Mechanik für ein Weekly Review angeht. Das könnte man sich ja noch selbst konstruieren. Aber die Übersicht über Projekte und noch höhere Flughöhen, da lässt mich das Buch bzw. das Werkzeug Outlook etwas im Stich. Folglich müsste ich doch wieder 2 Programme verwenden, seufz!

Derzeit schlage ich mich mit einer Mindmap herum, die meine ganzen Projekte bzw. Arbeitsbereiche widerspiegelt. Aber die Abgrenzung, wann ich dann aus der Mindmap in die NA in Outlook überwechsle, um die NA nicht doppelt zu pflegen, ist leider nicht so eindeutig zu bestimmen. Da bot mir Thinking Rock doch deutlich mehr, wenn da nur nicht das Emailhandling so grottig gewesen wäre. Außerdem stagniert die Weiterentwicklung. Die Programmierer scheinen die Lust daran verloren zu haben. ;(

Fazit: Alles beim Alten, nothing is pörfekt. Die eierlegende Wollmilchsau scheint immer noch nicht am Markt zu sein.

Viele Grüße
sirpa1997

Lvood151

Meister

Registrierungsdatum: 6. August 2009

Beiträge: 552

2

Donnerstag, 13. Juni 2013, 22:40

@sirpa: schön, dass Dir Linenbergers Methode auch weiterhilft. :D

Arbeitest Du tatsächlich "nur" nach dem Outlook-Buch?
Kennst Du seine neueren Bücher One-Minute-Todo-List bzw. "Master Your Workday Now?"

Was ThinkingRock angeht: ich fand auch, dass die Idee sehr gut aussah, aber dass das Programm ziemlich in die Jahre gekommen ist.


Mit welcher Mindmap-Software arbeitest Du denn?
Bildnachweis Avatar: "African Owl" (c) Bill Hails

sirpa1997

Fortgeschrittener

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Beiträge: 137

3

Freitag, 14. Juni 2013, 09:51

Bücherwust

Hallo Lvood,

nun ja, meinen David Allen habe ich natürlich immer im Hinterkopf :D

Auf Linenberger bin ich eigentlich erst durch die One-Minute-To-Do-List gestoßen. Hatte zwar auch vorher von ihm gehört, aber da war ich mit Thinking Rock noch ausreichend zufrieden, um mich nicht mit anderen Umsetzungen zu beschäftigen.
Bei Linenberger gefällt mir, dass er das praktische Tun ausführlich anhand der Software beschreibt, diese Konkretisierung hat mir bei DA immer gefehlt. Aber ehrlich gesagt habe ich keine Lust mir noch ein Buch und noch ein Buch zu kaufen, ich glaube Herr Linenberger verdient auch ohne mich gut genug ;)

Mindmapping: Mein Lieblingsthema. Habe schon viel durchgeprüft, auch beruflich. Am Besten gefällt mir der Mindmanager von Mindjet, aber der Preis ist inzwischen nachgerade obszön! Personal Brain ist ein sehr interessanter, abweichender Ansatz, aber aus Kostengründen auch nichts für mich.
Von Cloud-basierenden Angeboten wie Mindmeister u.ä. lasse ich die Finger. Freemind und Nachfolger sind zwar nett, aber stecken aufgrund der Open-Source-Basis entwicklungstechnisch noch in den Kinderschuhen (Wissensstand 2012).
Inzwischen haben wir uns auf XMind festgelegt, was zwar auch ein Cloud-Angebot ist, allerdings ist der Client Open-Source (und gratis) und kann auch gut offline betrieben werden. XMind ist -im Gegensatz zu Freemind - deutlich näher am Mindmanager, von der Haptik und funktional. Einige wichtige Features sind dann natürlich kostenpflichtig, aber für die Basisarbeit mit Mindmaps reicht der kostenfreie Client locker aus. Inzwischen hat er sogar eine - leider kostenpflichtige - Brainstorming-Funktion, die für mich bisher das Alleinstellungsmerkmal des Mindmanagers war.

Viele Grüße
sirpa1997

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »sirpa1997« (14. Juni 2013, 13:08)


Lvood151

Meister

Registrierungsdatum: 6. August 2009

Beiträge: 552

4

Freitag, 14. Juni 2013, 17:44

@sirpa:
wg. Linenberger: naja, irre teuer sind die Bücher ja nicht und wenn es hilft, mein Arbeitsverhalten nachhaltig zum Positiven zu verändern, dann finde ich es das allemal wert. Außerdem gibt es ja noch Bibliotheken...
ich frage deswegen, well Linenberger in "Master Your Workday Now" das ganze noch deutlich ausführlicher behandelt als in OMTD.

wegen Mindmapping:
ich bin mit Freeplane sehr zufrieden, aber natürlich ist bei OpenSource-Projekten manches etwas provisorisch gelöst.

Was tut denn diese mysteriöse Brainstorming-Funktion bei MindManager?
Bildnachweis Avatar: "African Owl" (c) Bill Hails

sirpa1997

Fortgeschrittener

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Beiträge: 137

5

Montag, 17. Juni 2013, 08:57

Linenberger Bücher und Brainstorming in der Mindmap

Hallo Lvood,

ja, du hast schon recht, wenn ich mir die amerikanische Kindle-Version hole, komme ich schon recht günstig weg. Ich bin nur skeptisch, dass Linenberger eine ansprechende Lösung für das hat, was DA als Projekte (groß und klein) bezeichnet. Er deutet dies in Total Workday Control an, aber das passt imho nicht so gut ins Werkzeug Outlook. Und laut Inhaltsverzeichnis enthält Master Your Workday zu mindestens 2/3 schon mir bekanntes aus dem andern Buch. Da kömmt halt der schwäbische Geiz durch. Aber ich bin Argumenten zugänglich und werde deine Worte beherzigen. Nach dem Urlaub leiste ich mir dann MYWN in der Hoffnung, dass es mich weiter bringt.

Brainstorming in der Mindmapping-Software
Im Gegensatz zur Mindmap, in der du das zentrale Thema vorgeben musst und dann die Unterpunkte zwangsweise hierarchisch gliedern musst, bietet die Brainstorming-Funktion die Möglichkeit erstmal alles ohne Verbindungen/Gliederung aufs Blatt zu werfen. D.h. man schreibt an verschiedenen Positionen die Schlagwörter und erst im 2. bzw. 3. Durchgang werden diese sortiert, in Ebenen gegliedert und verschiedene Schwerpunktthemen erzeugt. Folglich kann man gut allein oder im Team mit Beamer ein Brainstorming entwickeln und hat den Vorteil, dass man dann die Wölkchen an den Schautafeln nicht mühselig abfotografieren oder abmalen und ordnen muss.
Zugegebenermaßen verwende ich es selten in der Teamarbeit, da bei uns die Projektteams häufigst aus Projektverantwortlichen und Projektmitarbeitern bestehen, die Personalunion erfordern. Die Personaldecke ist eben etwas dünn. ;(
Man ist also Generalist, was den Vorteil hat, den Beruf abwechslungsreicher zu gestalten. Die Gefahr dabei ist, ein "Jack-of-all-trades" zu werden, der alles ein bissi kann, nur nichts richtig. ;)

Viele Grüße
sirpa1997

Lvood151

Meister

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Beiträge: 552

6

Dienstag, 18. Juni 2013, 07:39

Da kömmt halt der schwäbische Geiz durch. Aber ich bin Argumenten zugänglich und werde deine Worte beherzigen. Nach dem Urlaub leiste ich mir dann MYWN in der Hoffnung, dass es mich weiter bringt.


ich bin sehr sparsam beim Kaufen von Büchern (v. a. weil sie ja dann Platz im Regal brauchen), das ist eines der wenigen, die ich gekauft habe.
Ich hoffe, es bringt Dir den versprochenen Mehrwert, aber ich denke schon.
(Ich kenne daneben nur das alte Outlook-Buch von 2007 und 1-Minute-Todo-List von ihm).
Aber ich finde: 15 EUR ist für so ein Buch (gebundene Ausgabe) wirklich nicht besonders teuer - wenn ich das mit diversen anderen "Ratgebern" mit etwas mehr Tiefgang vergleiche...

bin gerade etwas in Eile, zu den Mindmaps für Brainstorming schreibe ich Dir später was
Bildnachweis Avatar: "African Owl" (c) Bill Hails

Lvood151

Meister

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Beiträge: 552

7

Samstag, 29. Juni 2013, 12:25

@sirpa1997

Deine Mindmap-Frage habe ich in einen separaten Thread verschoben und dort geantwortet:
http://dingegeregeltkriegen.de/wbb3/inde…D=8238#post8238
Bildnachweis Avatar: "African Owl" (c) Bill Hails