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cig

Meister

Registrierungsdatum: 6. März 2009

Beiträge: 512

1

Mittwoch, 4. September 2013, 17:01

Wissen wiederfinden

Hallo,
vermutlich eine blöde Frage: Wie findet Ihr Euer Wissen wieder?
Viele Dinge kann ich ganz konkret zuordnen, ablegen und wiederfinden. Manche aber nicht.
Man hat eine interessante Internetseite mit einer ganz bestimmten Information, eine Notiz zu einer Diskussion, eine DVD, eine Skript aus einer Weiterbildung, eine Aussage vom Chef (an die er sich nicht mehr erinnern kann) ...
Also Mails, Zettel, Internetseiten, Aktenordner, Mappen, Telefonnotizen, Bücher (eigene und aus der Leihbücherei), ...
Ich habe jetzt vorerst eine einfache TXT-Datei angelegt mit Inhalt, Schlagwort, Datum und Ort, die ich Stück für Stück füllen möchte.
Aber Ihr habt bestimmt schon einiges im Einsatz, was einfach ist und sich bewährt hat. ;)
Gruß, cig

sirpa1997

Fortgeschrittener

Registrierungsdatum: 29. Oktober 2009

Beiträge: 137

2

Donnerstag, 5. September 2013, 09:09

TiddlyWiki war mal mein Favorit

Hallo cig,

habe zu dem Thema schon einiges ausprobiert, auf das Problem stoßen fast alle. Mein letzter Versuch war TiddlyWiki. Denn das A und O ist meines Erachtens die Verschlagwortung, sonst findest du auch im bestaufgeräumtesten Stall nix wieder. Ein Wiki hat da den Vorteil, dass man relativ einfach Schlagworte definieren und auf Links/Dateien referenzieren kann. Blöderweise hat man mir nach dem Upgrade auf Windows 7 bei meinem Arbeitgeber ausgerechnet diesen Zahn gezogen. Mit dem Umstieg von Firefox auf MS Internet Explorer funktionierte das nicht mehr sauber... :thumbdown:

Allerdings würde auch ein Sammelsystem helfen, gerade für Internetschnipsel kämen da Evernote oder Microsofts OneNote in Frage. Dann bräuchte man aber auch einen Scanner für die ganzen Papiereingängen. Da es wichtig ist, alles auffindbar zu haben, ist so ein Sammelsystem erforderlich, denn wenn du anfangen musst, an mehr als an 1-2 Orten zu suchen, hast du schon verloren. Natürlich könnte das auch ein Papiersammelsystem sein, dann muss aber alles ausgedruckt werden. Widerstrebt mir als Bildschirmaffinem Arbeiter aber sehr. Eine duale Lösung, sprich ein digitales Sammelbecken plus ein Papiersammelbecken mit einem zentralen Referenzwerkzeug habe ich noch nicht ausprobiert. Danke für die - unbeabsichtigte - Anregung. Muss ich mir mal in die ToDo-Liste schreiben.

Großer Nachteil all dieser Systeme, incl. deiner Lösung: Das artet in Arbeit aus und die Gefahr besteht, dass man irgendwann, besonders unter Zeitdruck, dann nicht mehr ordentlich ablegt und verschlagwortet. Und dann fehlt schon wieder eine oder mehrere wichtige Information(en). Und eh man sich's versieht, ist das neue System schon wieder "out".

Also, zweites wichtiges Kriterium für ein System: Möglichst wenig Aufwand!

Viele Grüße
sirpa1997

Evaluise

Erleuchteter

Registrierungsdatum: 6. März 2009

Beiträge: 1 310

3

Donnerstag, 5. September 2013, 10:29

Großer Nachteil all dieser Systeme, incl. deiner Lösung: Das artet in Arbeit aus und die Gefahr besteht, dass man irgendwann, besonders unter Zeitdruck, dann nicht mehr ordentlich ablegt und verschlagwortet. Und dann fehlt schon wieder eine oder mehrere wichtige Information(en).
So isses, seufz ... cig, genau Deine Idee mit der simplen Textdatei hatte ich auch schonmal und halte sie auch nach wie vor für pfiffig. Bloß find ich seit Jahren nicht die Zeit, sie schlicht mal zu erstellen. Schlau von Dir, daß Du jetzt in einer eher ruhigen Phase einfach mal anfängst - unvollständig ist in diesem Fall immerhin besser als nüscht.
Mit txt-Datei meinst Du doch WORD, oder? Dann könntest Du die verschiedenen Aufgabenbereiche vielleicht zeilen-/absatzweise farbig unterlegen, z.B. Job gelb und Sport blau und DIY-Hausprojekte grün oder so. Das würde das Wiederfinden erleichtern, wenn Du doch mal nicht genug Schlagworte reinschreibst und Monate später verzweifelt nach genau dem einen Schlagwort suchst, das Du in der Zeile nicht erwähnt hattest.

Lily

La Moderatrice

Registrierungsdatum: 6. März 2009

Beiträge: 672

4

Freitag, 6. September 2013, 00:29

Bringt es denn nix, das Papier-Ablagesystem auch virtuell abzubilden und dann eben Virtuelles in den PC-Ordner und analoge Zettelchen in den im Aktenschrank?
Oder schalte ich grad irgendwie nicht? ?(
La Moderatrice freut sich immer über nette Kleinigkeiten von dieser Liste :love:

cig

Meister

Registrierungsdatum: 6. März 2009

Beiträge: 512

5

Montag, 9. September 2013, 00:35

Danke für die Antworten.
Das artet in Arbeit aus
Ja, genau. Und ich weiß jetzt schon, dass ich dazu die Disziplin nicht habe. Daher dachte ich vorerst an eine simple Datei. Onenote ist zwar gut und einfach, weil man auch Notizen ablegen kann, ohne das Programm komplett zu öffnen. Aber dann brauche ich es auch. Und ich habe schon ab und zu erlebt, dass Programme plötzlich nicht mehr unterstützt werden. Beispiele waren für mich Lotus 123 oder der MS-Document Image Viewer.
Mit txt-Datei meinst Du doch WORD, oder?
Ja. Aber Farben funktionieren nur bei einem Schlagwort, Kategorie, Rubrik, etc. Wenn eine Information zu mehreren gehört, wird's ziemlich bunt.
Bringt es denn nix, das Papier-Ablagesystem auch virtuell abzubilden und dann eben Virtuelles in den PC-Ordner und analoge Zettelchen in den im Aktenschrank?
Nein, nicht ganz. Ich hatte mir Notizen zu einem Bücherei-Buch über Gymnastik im Büro gemacht. Oder zu einer DVD über die Erde. Oder zu einem Vortrag über eine Software. Falls ich diese Informationen wiederfinden möchte, brauche ich wiederfindbare Hinweise auf das Buch (Bücherei), auf die DVD (Regal) und die Software (Notizbuch).

Vielleicht starte ich erst einmal mit der TXT-Datei. Die ist immer lesbar und durchsuchbar. Falls ich etwas besseres finde, kann eine TXT so gut wie immer importiert werden.

Lily

La Moderatrice

Registrierungsdatum: 6. März 2009

Beiträge: 672

6

Montag, 9. September 2013, 14:25

Zitat von »cig«

Ich hatte mir Notizen zu einem Bücherei-Buch über Gymnastik im Büro gemacht. Oder zu einer DVD über die Erde. Oder zu einem Vortrag über eine Software. Falls ich diese Informationen wiederfinden möchte, brauche ich wiederfindbare Hinweise auf das Buch (Bücherei), auf die DVD (Regal) und die Software (Notizbuch).

Ich mach mal quick'n'dirty:

  • Gymnastik im Büro -> Mappe 'Sport'/'Fitness'
  • DVD -> Mappe 'Natur'
  • Vortrag -> Mappe 'Computer'/'Technik'


Also, ich geh mal von mir aus: man hat ja so bestimmte Arbeits- oder Interessensgebiete, also kommen ja da keine "Inselthemen" auf einen zu.
Aber das wäre jetzt bloß meine Lösung. Du kennst Dich mit Deiner Ablage am besten aus.
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Lvood151

Meister

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Beiträge: 552

7

Montag, 9. September 2013, 21:44

Guten Abend,

eine spannende Frage, die mich auch - immer wieder, immer noch - beschäftigt.

Ich habe schon diverses probiert:

  • DevonThink Pro Office Datenbank(en) mit Internetschnipseln, RTF-,TXT-, Office-, PDF-Dateien etc. - sehr mächtig, hätte sicherlich Potenzial gehabt - allerdings nutze ich es aus irgendeinem Grund nicht konsequent.
  • reine Textdateien mit Tags - z. B. über NotationalVelocity bzw. Nvalt- wurde mir irgendwie auch schnell zu unübersichtlich
  • Mindmaps mit Freeplane - auch das wurde mir zu unübersichtlich
  • WikiPad (Personal Wiki mit Desktop-Software) und TiddlyWikis - ich war damals einfach noch nicht reif dafür


Bei DevonThink Pro Office und Freeplane muss ich sagen, dass es letztlich vermutlich daran gescheitert ist, dass ich damals noch keine ausreichend genaue Vorstellung hatte, was ich eigentlich brauche.
Jetzt habe ich das Gefühl, genauer zu wissen, worauf es ankommt und denke, dass ich mit vielen der genannten System klarkommen könnte.

Aktuell nutze ich Emacs org-mode sowohl für die Verwaltung von Aufgaben als auch für Notizen und Informationsschnipsel.
Vorteile:
+ Reines Textformat,
+ diverse Export-Optionen in Formate wie ASCII,
+ LaTeX,
+ HTML, ...
+ Hyperlinks möglich
+ Vielfältige Tagging- und Suchfunktionen
+ Aufgaben- und Projektverwaltung inklusive
+ plattformunabhängig
+ kostenlos
+ Zusatzfunktionen programmierbar (wenn man es kann)
+ vielfältig konfigurierbar

Nachteile
- relativ große Anfangshürden beim Lernen, damit umzugehen
- wenig GUI

In längeren Meetings oder Telefonaten nutze ich allerdings nicht org-mode für die Notizen oder Gedankenschnipsel, sondern Freeplane-Mindmaps.
Es ist also letztlich nicht alles in einem System, was gewisse Nachteile beim Suchen hat, aber ich selbst weiß in der Regel, wo ich suchen muss.
Und Internetschnipsel verwalte ich in Zotero 4 (Standalone) - das ist dann der dritte Topf, wo ich ggf. etwas suchen muss.

Ich bin aber mit der aktuellen Lösung ziemlich zufrieden, auch wenn ich es noch nicht geschafft habe, alles zu realisieren, was es "können" soll.

Die größte Hürde ist aus meiner Sicht eigentlich folgende:
bestimmte Regeln und Konventionen einführen und diese konsequent einhalten (z B, einheitliche Bezeichnungen, etc.)
Da müsste man sich eigentlich eine Arbeitsanweisung schreiben.
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cig

Meister

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8

Dienstag, 10. September 2013, 08:20

Ich habe schon diverses probiert: ...
Ich habe mir mal TiddlyWiki etwas näher angesehen. Einerseits sehr einfach und schnell. Außerdem braucht es nur HTML mit Java und kein PHP, Perl usw. Allerdings würde ich gerne die Informationen mit Datum und Ablageort eintragen. Da habe ich noch nicht gefunden, wie ich zusätzlich Felder anlege. Ganz bestimmt werde ich es vergessen, wenn ich es in das Textfeld eintragen müsste. Trotzdem ist TiddlyWiki derzeit mein Favorit.
Früher war ich von MS Access begeistert. Vorteil: Ich konnte mir Suche, Ansicht, Eingabefelder, Sicherung usw. ganz inidividuell zusammenbasteln. Nachteil: dito. Irgendwann machte mir das Basteln viel mehr Spaß als das Benutzen. Das perfekte Spielzeug, um aufzuschieben und die Arbeit zu ignorieren.
SharePoint wäre auch möglich. Da könnte ich dann die Schlagworte einfach in einer Liste anklicken. Die müsste ich jedoch extra pflegen. SharePoint ist aber etwas ... nun ja ... unhandlich.
Onenote empfinde ich wie andere Office-Produkte auch: viele Funktionen, viele Möglichkeiten. Wenn ich nicht alle Möglichkeiten nutze, sind die Programme für mich oft überladen, wie z.B. Outlook und Powerpoint.
Bei Microsoft-Dokumenten ist es mir früher ab und zu passiert, dass sie gesperrt oder defekt waren. Daher bin ich kein Freund von Word und Excel. Es kann aber sein, dass die Fehler gar nicht mehr auftreten.
Für Mindmaps habe ich nicht das richtige Denken.
Gymnastik im Büro -> Mappe 'Sport'/'Fitness'
DVD -> Mappe 'Natur'
Vortrag -> Mappe 'Computer'/'Technik'
Zettel in Mappen geht natürlich auch. Ein Beispiel, das bei mir nicht funktioniert hat: Eine Information zu einem Gerät in einem Labor. Ich wusste, dass ich die Daten habe, aber nicht mehr wo und woher. Mögliche Orte, die aber alle eine Berechtigung haben: Mail-Verzeichnis für Lieferanten, Bedienungsanleitung des Gerätes, Mappe für dieses Labor, Telefonnotiz, Internetseite, ... Gefunden habe ich es einem alten Aktenordner meines Vor-Vorgängers. Der Ordnerinhalt kann aber wegen der Chronologie nicht woanders eingeordnet werden.

Also aktuell: txt-Datei, Spalten durch Tab getrennt.

Lvood151

Meister

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9

Dienstag, 10. September 2013, 08:58

Bei Microsoft-Dokumenten ist es mir früher ab und zu passiert, dass sie gesperrt oder defekt waren. Daher bin ich kein Freund von Word und Excel.

geht mir auch so - auch wenn MS Office in der Zwischenzeit deutlich reifer und robuster geworden ist.
Aber für jede Notiz Word oder Excel starten müssen, ist ein bisschen Overkill.


Für Mindmaps habe ich nicht das richtige Denken.

Das geniale an elektronischen Mindmaps ist meiner Erfahrung nach, dass jeder Knoten eine atomare Information enthält und dass man sehr schnell umsortieren kann, indem man mehreren solchen Knoten einen Eltern-Knoten "vorsetzt" und sie damit zusammenfasst, oder sie in der Hierarchie verschiebt - geht alles sehr einfach per Tastatur-Shortcuts (zumindest in Freeplane).
Ich schätze an Mindmaps also vermutlich mehr dieses einfache Handling von Informationsbrocken (und auch das schnelle Ein- und Ausblenden von Detailinformationen) als die eigentliche Visualisierung... :D

Ein sehr schönes Beispiel gibt es hier: http://www.youtube.com/watch?v=qd4NUDPuDyQ - es lohnt sich, mal reinzuschauen

Ich nehme an, bei Mindmaps stört Dich nicht generell die hierarchische Gliederung, sondern die Darstellung?
Hast Du mal Outliner ausprobiert?

http://en.wikipedia.org/wiki/Outliner
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Lvood151« (10. September 2013, 08:59)


Lvood151

Meister

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10

Dienstag, 10. September 2013, 09:09

p.s. in Freeplane hat übrigens jeder Knoten automatisch ein Erstellungs- und Änderungsdatum :D
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paper-edv

Schüler

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11

Dienstag, 10. September 2013, 12:12

Wie wäre es mit TheBrain (www.thebrain.com)?

Lily

La Moderatrice

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12

Dienstag, 10. September 2013, 16:15

Zitat von »paper-edv«

Wie wäre es mit TheBrain (www.thebrain.com)?

Das wollte ich ja gar nicht vorschlagen, weil ich dachte, wir machen erstmal was Einfaches :D Aber ich liebe es immer noch und werde es bestimmt eines Tages besitzen :love:
La Moderatrice freut sich immer über nette Kleinigkeiten von dieser Liste :love:

cig

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13

Mittwoch, 11. September 2013, 07:32

Hast Du mal Outliner ausprobiert?
Outliner? Nie gehört.
Auch nach dem Lesen der Wikipedia-Seite habe ich es nicht ganz verstanden. Egal, über "Outliner" habe ich CintaNotes gefunden, das mir gut gefällt. Vorteile gegenüber TiddlyWiki: Notiz kann bei ausgeblendetem Programm erstellt werden, Shortcuts (funktionieren bei mir leider nicht in TiddlyWiki) und einzelne ASCII-Datei je Notiz (kann auch ein Nachteil sein), kein Browser mit Java notwendig (auch wenn das inzwischen Standard ist).
Wie wäre es mit TheBrain (www.thebrain.com)?
Boah, ich würde den ganzen Tag nur spielen, um die Äste hin- und herwechseln zu lassen. Die Funktionalität und Bedienung scheint mir bemerkenswert - der Preis auch (ist es aber bestimmt jeden Cent wert). Ich habe schon ab und zu Baumdiagramme ausprobiert. Wie gesagt, nicht mein Ding. Ich sehe nur den Baum, also zu viel auf einmal. Ja, ich weiß: man kann den Rest auch ausblenden. Aber dann brauche ich den Baum nicht.

Aber ich finde es hochinteressant, welche Ideen auftauchen. Vielen Dank!

cig

Meister

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14

Mittwoch, 11. September 2013, 08:54

einzelne ASCII-Datei je Notiz
Falsch. Es wird eine Datenbank-Datei *.db angelegt. Dafür gibt es einen XML-Export.

Lvood151

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15

Mittwoch, 11. September 2013, 09:28

@cig: schau mal hier, vielleicht ist das das Richtige?
http://techcrunch.com/2012/08/28/cult-fa…rm-alternative/
Bildnachweis Avatar: "African Owl" (c) Bill Hails

abz

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16

Mittwoch, 11. September 2013, 11:39

Warum nicht einfach Textdateien? Die kann man benennen, auch mit Schlagworten, und durchsuchen.

Wenn Grafiken dabei sind, kann man den Link reinschreiben oder dann halt doch Word / Write benutzen.
Wenn was gerechnet wird, Excel / Calc. Aber sonst so einfach wie es geht.

TiddlyWiki habe ich auch längere Zeit genutzt. Ist schon ganz cool, aber halt eine Webseite. Zum Drucken, Umgestalten usw. muss man sich schon etwas auskennen.
Mindmaps sind glaube ich eine Typfrage. Für mich ist das viel zu unübersichtlich. Mag ja sein, dass mein Gehirn so strukturiert ist, ab und zu mache ich so Brainstorming. Aber damit Notizen/Wissen oder gar Aufgaben verwalten wäre mir ein Graus ;)
Treepadhabe ich früher mal verwendet, das ist so ein Outliner-Programm. Ist im Prinzip eine Baumstruktur, wo Du alles unterbringen kannst. Ähnlich wie die Abbildung der Ordnerstruktur im Windows-Explorer. Also ein geordnetes Mindmap ;) und Freeware in der Basic-Version.
TheJournalist cool, wenn es eher ein Tagebuch sein soll.

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »abz« (11. September 2013, 11:51)


paper-edv

Schüler

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17

Mittwoch, 11. September 2013, 14:19


cig

Meister

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18

Mittwoch, 11. September 2013, 16:45

MannMannMann, Ihr liefert ja schneller als ich testen kann. Vielen Dank!

@cig: schau mal hier, vielleicht ist das das Richtige?
http://techcrunch.com/2012/08/28/cult-fa…rm-alternative/
Eher nicht. Das Programm ist zwar von OSX auf Windows und Linux angepasst worden, aber es macht mich zumindest etwas skeptisch. Außerdem brauche ich Python und die Installation wird per Befehl am Prompt ausgeführt.
Warum nicht einfach Textdateien?
Ja, natürlich. TXT funktioniert immer. Das kann man sich sogar noch an der DOS 5.0-Kommandozeile anzeigen lassen. ;) Nachteil: Filtern geht nicht. Bei der Suche sehe ich, dass von 8 Ergebnissen das 5. doch die richtige war. Und ich kann keine Tags auswählen, das zu einem ziemlichen Wildwuchs führen kann. Das wäre aber nicht allzu schlimm.
Treepad habe ich früher mal verwendet, das ist so ein Outliner-Programm.
Das ist nett, übersschtlich und mobil nutzbar. Aber ich habe nicht gefunden, wie eine Notiz zu mehreren Verzeichnissen zugeordnet werden kann. Sozusagen als Ersatz für Tags oder Kategorien.
www.workflowy.com
Wenn man sich die Kommentare durchliest, sind ja alle völlig aus dem Häuschen. Scheinbar werden die Notizen eingeordnet. Aber eine Webanwendung ist nicht mein Ding. Ich habe ja noch nicht einmal ein Smartphone. ;(
:D

Lily

La Moderatrice

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Beiträge: 672

19

Mittwoch, 11. September 2013, 17:41

Zitat von »paper-edv«


Ich fühle mich da immer mal bemüßigt, darauf hinzuweisen, daß alle privaten Daten dort hübsch aufbereitet und sortiert abholfertig in der Cloud laden.
La Moderatrice freut sich immer über nette Kleinigkeiten von dieser Liste :love:

abz

Meister

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20

Donnerstag, 12. September 2013, 10:06

Nachteil: Filtern geht nicht. Bei der Suche sehe ich, dass von 8 Ergebnissen das 5. doch die richtige war. Und ich kann keine Tags auswählen, das zu einem ziemlichen Wildwuchs führen kann.


Wie meinst Du das genau?
Ich denke schon, dass Du mit Tags arbeiten kannst. Entweder in den Dateinamen oder in die Textdatei mit einem Sonderzeichen, dass Du es mit der Suche wiederfindest. z.B. [[Urlaub]] oder <Tag>Urlaub</Tag>
Dann suchst Du nach *.txt, enthält "dein Tag", enthält "Suchtext", und Du brauchst sicherlich eine ordentliche Suche, nicht nur die von Windows. Aber da gibts ja einige.

Vorteil dabei: Du kannst das Suchprogramm auch später wechseln, ohne deine Daten verändern zu müssen.

Wenn Du es wirklich langfristig angehst, dann solltest Du Dich zumindest bei der Datenablage nicht auf eine Software festlegen. Also Word un Co wirds sicher noch ne Weile geben, aber alles in workflowy einhacken und dann gehen die in einem Jahr pleite, und du friemelst alles tagelang in die nächste Webanwendung - nee danke.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »abz« (12. September 2013, 10:08)