Wednesday, August 20th 2014, 12:42pm UTC+2

You are not logged in.

  • Login
  • Register

Dear visitor, welcome to Dinge geregelt kriegen. If this is your first visit here, please read the Help. It explains how this page works. You must be registered before you can use all the page's features. Please use the registration form, to register here or read more information about the registration process. If you are already registered, please login here.

Stampfa

Professional

Date of registration: Mar 8th 2009

Posts: 370

1

Monday, November 8th 2010, 1:09am

komplette Systeme wie GTD/ZTD?

Hi zusammen,

ich frage mich schon seit einiger Zeit eine Frage: Gibt es vollständige Arbeitssysteme, die ähnlich umfassend sind wie GTD/ZTD?

Im Moment lese ich eher wenig über Produktivität und ähnliches im Netz. Dafür lese ich GTD und MIAW noch mal durch und setze es entsprechend um. Deshalb kenne ich eher wenige andere Systeme. Die meisten scheinen aber nur Teilbereiche von GTD abzudecken. Z. B. die Pomodoro-Technik: "Nur" eine Möglichkeit um die NAs abzuarbeiten.
GTD ist das einzige mir bekannte System, das vom Sammeln bis Erledigung alles berücksichtigt. Es bringt eine große Portion gesunden Menschenverstand mit und hilft bei allem. Ganz davon abgesehen, dass DA mir bei fast allen Themen aus dem Herzen spricht.

Kennt Ihr Systeme, die es mit GTD/ZTG aufnehmen können?


LG
Sven
GTD gelesen 01/09 - in Umetzung seit: 11/10 - Atoma DinA4 mit eigenem Locher

cig

Professional

Date of registration: Mar 6th 2009

Posts: 329

2

Monday, November 8th 2010, 6:47am

Spontan fällt mir dazu die Löhnmethode ein.

Einerseits wirkt es so, dass es nur mit bestimmten Vordrucken funktionieren kann, andererseits bietet es eine feste Struktur, die sehr hilfreich sein kann.

Wenn gewünscht, kann ich mehr dazu schreiben.

Manfred Braatz

Intermediate

Date of registration: Mar 13th 2009

Posts: 50

3

Monday, November 8th 2010, 12:07pm

Hallo,

solange es nur um Aufgaben und Termine geht, gibt es sicherlich viele Methoden. Zuerst zu nennen sind dort sicherlich all die Systeme, die den Zeitplanbüchern von Tempus, Timesystem, HelfRecht undwiesiealleheißen zu Grunde liegen. Der Vorteil von GTD ist, dass auch auf die (Zwischen-) Ablage kleinerer Vorgänge in den Einstellmappen ("Ordnern") eingegangen wird. das habe ich sonst nirgendwo so gesehen.

Viele Grüße

Manfred

Stampfa

Professional

Date of registration: Mar 8th 2009

Posts: 370

4

Monday, November 8th 2010, 12:30pm

Hallo Cig,

zu dieser Löhnmethode finde ich nur einen Onlineshop. Das wirkt alles nicht sehr vertrauenserweckend. Was ist das besondere an dieser Methode?


Hallo Manfred,

diese Aufgaben-Dinger zähle ich für mich nicht mit, weil sie effektiv keine Anleitung dazu geben, wie man wirklich mit all dem Zeug umgeht. Was eigentlich Arbeit ist und wie man damit konkret umgeht.


LG
Sven
GTD gelesen 01/09 - in Umetzung seit: 11/10 - Atoma DinA4 mit eigenem Locher

Date of registration: Mar 6th 2009

Posts: 1,178

5

Monday, November 8th 2010, 3:30pm

diese Aufgaben-Dinger zähle ich für mich nicht
Seh ich genauso. Die haben mir einfach jahrelang nur sehr begrenzt was genützt. Man kann mit diesen Dingern auf kostspielige Weise GTD umsetzen, aber für sich alleine bringen sie's nicht.

abz

Master

Date of registration: Mar 8th 2009

Posts: 638

6

Monday, November 8th 2010, 11:09pm

GTD ist das einzige mir bekannte System, das vom Sammeln bis Erledigung alles berücksichtigt. Es bringt eine große Portion gesunden Menschenverstand mit und hilft bei allem. Ganz davon abgesehen, dass DA mir bei fast allen Themen aus dem Herzen spricht.

Kennt Ihr Systeme, die es mit GTD/ZTG aufnehmen können?


Kenne keine. Das ist sicherlich grade der Grund, warum GTD so populär ist.
Warum suchst Du nach anderen Systemen?

Stampfa

Professional

Date of registration: Mar 8th 2009

Posts: 370

7

Monday, November 8th 2010, 11:24pm

Ich suche nicht nach anderen Systemen. Ich lasse suchen 8)

Kleiner Spaß :)

Ab und zu höre ich von manchen Leuten, dass GTD nicht ihre Sache sei. Viel zu festgefahren, unflexibel und nicht auf ihre Bedürfnisse angepasst. Diese Aussagen kann ich nicht verstehen. Wenn ich mir anschaue, wie Menschen arbeiten, stelle ich fest, dass jeder Mensch nach GTD arbeitet. Mal besser, mal schlechter. Das Verhalten läuft aber immer darauf hinaus, wie DA es beschreibt.


Mir kam halt der Gedanke, ob es überhaupt Alternativen zu GTD/ZTD gibt. Ich kann mir keine vorstellen.
GTD gelesen 01/09 - in Umetzung seit: 11/10 - Atoma DinA4 mit eigenem Locher

cig

Professional

Date of registration: Mar 6th 2009

Posts: 329

8

Tuesday, November 9th 2010, 9:31am

Das wirkt alles nicht sehr vertrauenserweckend. Was ist das besondere an dieser Methode?


Vertrauenserweckend? Doch, doch, das System ist ok.

Eine kurze Einführung gibt es oben in der Mitte auf www.loehnmethode.de: http://shop.strato.de/epages/62007699.sf…omerInformation

"Löhnmethode " gibt es seit über 30 Jahren, glaube ich.
Das Besondere sind die Vordrucke und die Zeichen bzw. Abkürzungen für Informationen und Aktivitäten.

Es wird alles in einem DIN A6-Ringbuch ("Planbuch") gesammelt. Täglich werden die gesammelten Informationen entweder abgelegt oder in die "Tagesaktivitäten" verschoben.
Mit dieser TA-Liste wird die Woche geplant. Mit mehreren TAs können Wochen im Voraus geplant werden (ähnlich WV). Von dort werden auch die Informationen, "zukünftigen Aktivitäten ZA", "periodischen Aktivitäten PA" und "Ziele Z" aufgerufen.
Informationen zu den Projekten liegen im "Speicher" (Register).
TUN und die Struktur sind sehr wichtig. Dafür wird nicht auf NAs eingegangen.
Das sind nur grobe Hinweise, Löhn geht natürlich noch mehr in die Tiefe.

Geschmackssache: Es könnte sehr starr und unflexibel wirken oder unterstützend leitend. Es ist alles da, was gebraucht wird. Als ich mich damit beschäftigt habe, machte ich mir keine Gedanken, wo ich welche Informationen oder Listen ablege oder wie sie aufgebaut sein sollten. Das war manchmal hilfreich, manchmal einengend.

This post has been edited 1 times, last edit by "cig" (Nov 9th 2010, 9:32am)


Lvood151

Professional

Date of registration: Aug 6th 2009

Posts: 448

9

Tuesday, November 9th 2010, 12:58pm

Total Workday Control / Master Your Workday Now

Kennt Ihr Systeme, die es mit GTD/ZTG aufnehmen können?


auf die Gefahr hin, dass es sich wie eine kaputte Schallplatte anhört:
Michael Linenbergers "Master Your Workday Now" hat viel von GTD ("echte NAs", Listen, etc.), aber es hat eben auch das, was mir am reinen GTD bisher gefehlt hat:
Lösungen, wie man mit Information Overload und extremst langen Listen mit viel zu vielen Projekten und NAs umgehen kann.
(Daran ist bei mir GTD zunächst gescheitert.)

Eine Diskussion zum Thema gibt es bereits hier:
Total Workday Control
(Du hast ja auch schon mitdiskutiert.)

Das Buch: http://www.amazon.com/Master-Your-Workda…s/dp/097493044X
Die Homepage: http://www.michaellinenberger.com/

(soll keine Werbung sein, aber ich bin ein Fan - auch wenn mir die Umsetzung im Büro noch nicht 100% gelungen war - die Listen wurden zu lang, und es standen einfach zu viel dringende Arbeit und zu viele technische Probleme gegen zu wenig Arbeitszeit).

Gruß

Martin

Stampfa

Professional

Date of registration: Mar 8th 2009

Posts: 370

10

Wednesday, November 10th 2010, 12:32pm

Hallo Martin,

dieses Total Workday Control klingt wie eine andere Version GTD/ZTD. Gleiche Grundsätze, etwas andere Umsetzung. Z. B. eine konkrete Anleitung, wie man es mit einem bestimmten Hilfsmittel umsetzt.

Meinst du, man könnte GTD/ZTD/TWC in einem Atemzug nennen und sagen, dass es verschiedene Umetzungen der gleichen Grundsätze/Grundideen sind?


LG
Sven
GTD gelesen 01/09 - in Umetzung seit: 11/10 - Atoma DinA4 mit eigenem Locher

Stampfa

Professional

Date of registration: Mar 8th 2009

Posts: 370

11

Wednesday, November 10th 2010, 12:36pm

Hallo cig,

ich weiß nicht, was ich von der Löhnmethode halten soll. Wenn man im Internet danach sucht, findet man sehr viele Berater, die Seminare dazu halten.
Im Vergleich dazu GTD: Sehr viele Erfahrungsberichte aus verschiedenen Foren und Blogs.

Ist die Löhnmethode einfach nicht bekannt genug?


LG
Sven
GTD gelesen 01/09 - in Umetzung seit: 11/10 - Atoma DinA4 mit eigenem Locher

Stampfa

Professional

Date of registration: Mar 8th 2009

Posts: 370

12

Wednesday, November 10th 2010, 12:40pm

Die Frage nach anderen, kompletten Systemen wie GTD kam mir in den letzten Tagen in den Kopf. Inzwischen habe ich mir Gedanken gemacht, warum ich eigentlich auf diese Frage gekommen bin.

GTD fühlt sich in der Umsetzung so richtig an. Die Herangehensweise an das Zeugs, der gesamte Prozess, erscheint mir vollkommen logisch. Deshalb kann ich mir kaum vorstellen, dass es ein anderes, komplettes System gibt, das beim Arbeitsprozess keine Ähnlichkeit mit GTD hat.
GTD gelesen 01/09 - in Umetzung seit: 11/10 - Atoma DinA4 mit eigenem Locher

Lvood151

Professional

Date of registration: Aug 6th 2009

Posts: 448

13

Wednesday, November 10th 2010, 1:14pm

Meinst du, man könnte GTD/ZTD/TWC in einem Atemzug nennen und sagen, dass es verschiedene Umetzungen der gleichen Grundsätze/Grundideen sind?

Ja, ich denke schon.
Aus meiner Sicht ist Michael Linenbergers Total Workday Control (TWC) bzw. Master Your Workday Now (MYWN) fast eine Erweiterung zu GTD.
Ich glaube, dass in dem Buch sogar David Allen erwähnt wird, bin aber nicht ganz sicher.

Es gibt viele Überschneidungen zu GTD:
_ das Ziel, den Kopf frei zu bekommen ("Mind like water)
- alles Erfassen
- Listen führen
- "echte" Next Actions aufschreiben

Beim Erfassen geht Linenberger auch konkret auf die "Knowledge Worker" ein, bei denen Aufgaben oft per E-Mail ankommen (sei es nun direkt oder zwischen den Zeilen).
Die Aufgaben sollen direkt beim ersten Lesen in die Liste übernommen werden und dann die Mail archiviert, damit der Posteingang nicht zu einer Sammlung von Zeitbomben wird (und eine Belastung für den "wasserklaren Geist", weil man weiß/fürchtet, dass in den Mails noch Aufgaben schlummern).

Bei Linenberger haben die Kontexte nicht so eine zentrale Bedeutung (ich bin nicht sicher, ob er sie überhaupt offiziell einführt).

Und was mir eben bei TWC/MYWN besser gefällt als bei GTD sind die konkreten Methoden, um die Aufgaben-Liste, die man während der Arbeit vor Augen bzw. in Reichweite haben sollte, kurz zu halten ("going-home-test", ...).

Wie Linenberger vorschlägt, Ziele und aktuelle Tätigkeiten in Einklang zu bringen, habe ich noch nicht gelesen.)

--------

dank Deiner Frage bin ich noch auf TRO (total, relaxed organization) gestoßen, eine Methode die angeblich die Ansätze von D. Allen, M. Linenberger und S. Covey verbindet.

Hier gibt es auch noch einen Artikel über TWC (auch im Vergleich zu GTD und Sally McGhee's Take Back Your Life, in dem u. a. folgendes steht:
Look at it this way. David Allen’s Getting Things Done is a Copernican Revolution that will shake your world.
Sally McGhee traces the orbits of the planets in this new world.
Linenberger wants you to understand how molecules work.


Gruß

Martin

This post has been edited 1 times, last edit by "Lvood151" (Nov 10th 2010, 1:24pm)


abz

Master

Date of registration: Mar 8th 2009

Posts: 638

14

Wednesday, November 10th 2010, 1:31pm

Was bei GTD nicht besprochen wird, ist mMn besonders die Planung, wann ich welche Aufgaben erledige.

Das macht z.B. TWC (oder ZTD-Planung mit den MITs, oder Mark Forster mit DIT, Autofocus, oder Kanban und dergleichen mehr). Ich denke, so ein System für den Alltag braucht man schon noch, aber da kann jeder sich was suchen. Das hat mir am Anfang auch gefehlt; hier wäre ein Hinweis von DA mal gut gewesen. Nur die Kontexte alleine reichen bei mir jedenfalls nicht.

Löhn kann ich jetzt nicht beurteilen. Ansonsten ist GTD ja eher eine Lebenseinstellung. ;)

Date of registration: Mar 7th 2009

Posts: 674

15

Wednesday, November 10th 2010, 8:56pm

Nur die Kontexte alleine reichen bei mir jedenfalls nicht.
Es wird Zeit, dass ich GTD mal wieder lese. Sind die Kontexte dort wirklich so wichtig? OK, für DA persönlich mit seinen langen Flügen mag das ja wichtig sein. Im Flieger hat er nun mal (noch) kein Telefon und kein Internet. Aber ich erinnere mich nicht, dass er das als essentiell für alle anpreist.

GTD ist für mich mehr ein "was" als ein "wie". Die Grundprinzipien sind so simpel, die Umsetzung ist mit mannigfaltigen Werkzeugen und auf vielerlei (persönlich angepasster) Art möglich.

Was bei meiner Arbeit wichtig ist, kann mir aber keine Regel sagen. Wie ich die wichtigen Sachen markiere und im Auge behalte, da mögen andere Methoden haben, die auch mir helfen können. Das ist aber nur ein Teilaspekt vom Ganzen.

Und nie vergessen: Arbeiten muss ich am Ende dann doch selbst. Und keine "Methode" wird mir meine berufliche Erfahrung ersetzen können. ;)

Zum Thema: Ich kenne nichts Vergleichbares.
GTD gelesen 11/2007 +++ GTD umgesetzt seit 04/2008 +++ mein Werkzeug ist ein Atoma-Buch in A4

Stampfa

Professional

Date of registration: Mar 8th 2009

Posts: 370

16

Wednesday, November 10th 2010, 10:29pm

Die Kontexte werden nur auf wenigen Seiten beschrieben. Ihnen wird nicht weniger oder mehr Raum zugestanden als den anderen Sachen.

Ich habe GTD und MIAW gerade wieder frisch gelesen :)
So jedes halbe/ganze Jahr tut das ganz gut.

Außerdem bietet DA ja drei Modelle an um die nächste Aufgabe zu bestimmen.
GTD gelesen 01/09 - in Umetzung seit: 11/10 - Atoma DinA4 mit eigenem Locher

Lvood151

Professional

Date of registration: Aug 6th 2009

Posts: 448

17

Thursday, November 11th 2010, 4:52am

Sind die Kontexte dort wirklich so wichtig?

Sie sind zumindest meiner Ansicht nach ein charakteristisches Merkmal von GTD - und, da es um TWC ging: mir wäre nicht bewusst, dass sie in TWC so explizit eingesetzt werden (ich bin mir aber nicht sicher.)

GTD ist für mich mehr ein "was" als ein "wie"

Ja, das war eben für mich auch das Problem.
Die Idee von GTD ist super, aber (wie bei vielen anderen wohl auch) scheiterte es zunächst an der Umsetzung.

Natürlich muss man seine Arbeit selbst machen und natürlich kann kein allgemeines Buch mir sagen, welche Aufgabe ich nun als nächstes angehen soll.
Manchem ist es möglicherweise eher "in die Wiege gelegt" (oder durch seine Lebens- und Berufserfahrung klar), wie man fokussiert die Dinge angeht, die einen dem Ziel näher bringen und sich nicht von den ganzen anderen losen Enden verwirren und lähmen zu lassen.

Andere Leute haben da große Schwierigkeiten, und für mich war eben Total Workday Control als ergänzende Methode zu GTD sehr hilfreich, weil es genau diese Überforderung durch zu viele lose Enden und vermeintlich oder tatsächlich dringende Dinge (und wie man damit umgehen kann), thematisiert.

Vermutlich können solche Blockaden und Lähmungen auch durch die persönliche Vorgeschichte und negative Erlebnisse bedingt sein - jeder ist eben anders.

Gruß
Martin

Date of registration: Mar 6th 2009

Posts: 1,178

18

Thursday, November 11th 2010, 5:39am

Was bei meiner Arbeit wichtig ist, kann mir aber keine Regel sagen ... Und keine "Methode" wird mir meine berufliche Erfahrung ersetzen können. ;)
Oder die Lebenserfahrung. Oder den gesunden Menschenverstand.

Ich schätze an DA unter anderem, daß er dem Leser zutraut, sowas selbst entscheiden zu können. All die anderen Systeme bieten doch bloß Krücken aus Teilaspekten. Da werden ein paar Kriterien, die auch nicht idiotensicher sind (was ist eigentlich "wichtig"? was ist eigentlich "dringend"? kann man stundenlang drüber philosophieren!) in den Raum gestellt und man vergnügt sich dann stundenlang damit, alle Tätigkeiten da irgendwo einzuordnen. Je mehr Kriterien es sind, desto komplizierter => zeitaufwendiger wird die Einordnung. Und nach vollbrachter Einordnung stellt man dann fest, daß es noch ein Dutzend anderer Kriterien gibt, die noch gar nicht berücksichtigt wurden. So kriegt man den A... doch nie hoch.

Die Methode, am meisten geschafft zu kriegen, ist m.E. immer noch, das System möglichst simpel zu halten und den Verstand einzuschalten. Vielleicht entscheidet man sich mal falsch. Oft aber auch richtig. Und in jedem Fall kriegt man was vom Tisch. Und darum geht es - zumindest bei DA.

Date of registration: Mar 7th 2009

Posts: 674

19

Thursday, November 11th 2010, 6:54am

Da werden ein paar Kriterien, die auch nicht idiotensicher sind (was ist eigentlich "wichtig"? was ist eigentlich "dringend"? kann man stundenlang drüber philosophieren!) in den Raum gestellt und man vergnügt sich dann stundenlang damit, alle Tätigkeiten da irgendwo einzuordnen.


Ehrlich gesagt kann ich manchmal so verkopft sein, dass ich über solchen Fragen mehr Zeit zubringe als die Erledigung erfordert hätte. Mein Lieblings-Prokrastinationstool war die Eisenhower-Matrix. :rolleyes:

Dass die Kontexte "das" Alleinstellungsmerkmal von GTD sind, habe ich nie so empfunden. Mich haben die Kontexte nie großartig interessiert, vor allem DAs persönliche nicht. In der Hinsicht, unterschiedliche Listen, ist meine Umsetzung sehr einfach.

Typisch für GTD ist für mich eher, dass einem eben kein Werkzeug aufgedrückt wird. Keine bestimmte Art, Listen zu führen, keine definierte Priorisierung*, auf der alles basiert.

Dass das manchen etwas hilflos zurück lässt, kann man hier überall lesen. Die Suche nach "dem Tool" nimmt für viele breiten Raum ein. Ich hatte vielleicht einfach auch Glück. Ich hatte nämlich schon vor GTD mein Notizbuch, damals noch College-Blöcke, und habe einfach mein altes, bewährtes Werkzeug weiter benützt. Versuche, meine Arbeit per Kalender und Zeitmanagementmethode zu erleichtern hatte ich via TimeSystem bereits hinter mir, Versuche, das auf dem Palm zu machen ebenso.

*Um die wichtigen Dinge zu erledigen, ist imho die WR wichtiger, als einzelne Aufgaben als wichtig einzustufen. Die dringenden Sachen plärren von alleine, die wichtigen muss man manchmal erst enttarnen und schubsen. Und was mal auf meiner Liste steht, wird dann auch gemacht. Aufgaben, die unbedingt heute zu erledigen sind, markiere ich schon mal zusätzlich. Aber das ist für mich nicht "System", das fällt für mich in dieselbe Ecke wie andere Kürzel, die ich verwende.
GTD gelesen 11/2007 +++ GTD umgesetzt seit 04/2008 +++ mein Werkzeug ist ein Atoma-Buch in A4

cig

Professional

Date of registration: Mar 6th 2009

Posts: 329

20

Friday, November 12th 2010, 7:06am

Ist die Löhnmethode einfach nicht bekannt genug?

Möglich. Löhn ist schon bekannt (bei denen, die davon wissen). ;)

Man braucht jemanden, der es einem erklärt. Foren und Blogs könnten vermutlich nur die Inhalte wiederholen, die auch in den Löhn-Büchern stehen.

GTD ist sicherlich mehr angesagt und so individuell, dass über jedes Detail ausgiebig diskutiert werden kann.