Thursday, September 9th 2010, 4:50pm UTC+2

You are not logged in.

  • Login
  • Register

1

Friday, February 12th 2010, 10:31am

Die Flut!- was tun wenn die NAs explodieren?

Vor eingier Zeit tauchte in einer Diskussion die Frage auf, wie mit vielen Projekten umzugehen ist. Nach einer extremen Inputphase im Geschäft hier meine Beobachtungen:

- die Liste der NAs hilft, an Alles zu denken und ein gutes Gefühl zu haben

Nun kommen die Fragezeichen:

- Wie kann der Überblick behalten werden? Oder kippt ihr kurz das, was nicht sooooooooooo wichtig ist,, in "Vielleicht/ Irgendwann"?

Obwohl das System von der Logik her unbegrenzt ist, darf die Zeit zum Durchschauen der Listen nicht jedes Mal in die Minuten gehen.

Endlich kann ich nachvollziehen, warum einige finden, ohne Prioritäten gehe es nicht.

:P

abz

Professional

2

Friday, February 12th 2010, 11:56am

Ich habe mir beim letzten ansatzweisen Review die NAs rausgezogen, die ich innerhalb der nächsten zwei Wochen erledigen will und mit dieser "kleinen Liste" weitergearbeitet.

Man könnte das natürlich auch so definieren, als würde ich die anderen auf Someday verschieben.
SomedayMaybe ist bei mir aber eher eine brainstormartige Liste mit Projekten, was ich mal so alles machen will (Lernen, Reisen, Lesen ...). Von daher passen die NAs da nicht hin.

Vielleicht mache ich generell mal zwei NA-Listen ... ?(

3

Friday, February 12th 2010, 1:20pm

m.Wiedervorlage ist mein Kommentar zum Problen

Eine ellenlange Liste mit NEXT actions ist doch unrealistisch. Ich schreibe die Sachen als NA auf, die wirklich "dran" sind und die werden auch gemacht. Wenn ich viele "echte" NAs habe, stecke ist das, was noch Zeit hat, Tage, gar Wochen- die NAs von übermorgen oder vom Monat März - in die WV. Das spülen meine 43 Mappen dann schon rechtzeitig auf den Tisch.

Irgendwann/vielleicht ist für noch nicht konkrete Vorhaben, Ideen, Träumereien.
GTD gelesen 11/2007 +++ GTD umgesetzt seit 04/2008 +++ mein Werkzeug ist ein Atoma-Buch in A4

schlesix

Intermediate

4

Friday, February 12th 2010, 5:41pm

Hallo Dream,

ich kann deine Situation aus eigener Erfahrung sehr gut nachvollziehen und knabbere an dem gleichen Problem.

Wenn du zu viele NAs hast, hilft in der Tat nur eine Art von Triage/Priorisierung. Eine Möglichkeit wäre, die NAs mit einem Startdatum oder Fälligkeitsdatum zu versehen oder einige wenige jeweils kurzfristig als "Most Important Tasks"/"heute erledigen" zu kennzeichnen.

Es ist vielleicht hilfreich, von der GTD-Runway abzuheben, quasi den 10.000/20.000 Fuß-Blick auf die Arbeit zu richten.
  • Was sind deine Verantwortlichkeiten?
  • Welche Projekte gibt es innerhalb deiner Verantwortlichkeiten?
  • Was passiert, wenn man die jeweiligen Projekte erledigt/nicht erledigt? Welche Konsequenzen sind in 10 Tagen, 10 Monaten, 10 Jahren spürbar?
  • Kann man eine grobe Wirtschaftlichkeitsbetrachtung anstellen?
  • Hilft das Pareto-Prinzip weiter, oder eine ABC-Analyse? Oder gar das Eisenhower-Prinzip?


Ich probiere gerade die Kombination von Fälligkeitsdatum/"heute erledigen" und der Covey-/Eisenhower-Quadranten aus, aber "your mileage may vary" ;)

Thomas

5

Friday, February 12th 2010, 10:39pm

Es geht, du hast von 400+ geschrieben in deinem Dokument
:huh:

Was mich das Sinnvolle erledigen lässt ist (GTDler: OHREN zu!) eine To-Do- Liste für den jeweiligen Tag mit einigen NAs drauf.

;)

Evaluise

Professional

6

Saturday, February 13th 2010, 8:21am

Och ich denk nicht, daß die classic-GTDler sich hier die Ohren zuhalten müssen. Wetten, daß selbst DA sich morgens so 'ne Liste macht, egal ob auf 'nem Zettel oder indem er in seinem elektronischen Dingsbums ein paar Aufgaben hervorhebt oder andere ausblendet?

7

Sunday, February 21st 2010, 8:29am

Ich mische ja mein Aufgabenmanagement mit David Linenbergers TWC. So kann ich täglich erst die allerwichtigsten Dinge erledigen (die, die einfach gemacht werden MÜSSEN, für die ich also auch Überstunden machen würde). Danach kommen die, die zuerst im Zeithorizont liegen. Wenn dann noch Zeit ist, kann ich die anderen NA's angehen, die aber nicht die Dringlichkeit haben.

Ergo: ohne Priorisierung von NA's geht es m. E. nach nicht.

8

Thursday, June 3rd 2010, 10:56am

Sonderfälle, wie handhabt ihr die?

Nach längerer Beobachtung meiner Bewältigungsstrategien zeigt sich:

EINE einzige Liste zu haben, das funktioniert mit einer überschaubaren Anzahl an Tasks, wenn es zu viele werden, nutzt GTD die Differenzierung nach Kontext, "ist das wirklich im Moment wichtig? (sonst someday/maybe) oder "kann ichs an einem bestimmten Tag tun'" (Wiedervorlage).

Andere Systeme nutzen die Differenzierung nach Priorität.

Aufgaben, welche auffallen:

- Banalitäten über 2 Minuten die gleich über oder unter den wichtigen Aufgabenschritten stehen, @Banales?
- Aufgben, die ewig mitwandern, wo schreibt ihr einen Task hin, der nicht vergessen gehen darf, aber in einem ZEITRAHMEN wie einem Monat etc. zu erledigen ist? @weekly? (autsch!)

:D

Danke für kreative Ideen

Dream