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Stampfa

Professional

Date of registration: Mar 8th 2009

Posts: 359

21

Tuesday, February 16th 2010, 12:43pm

Heyho Thomas,

du hast dieses Thema ja am 30.01. erstellt, d.h. du benutzt die Matrix nun seit knapp über 2 Wochen. Wie läufts? =)
GTD gelesen 01/09 - Privat voll umgesetzt: 11/10 - Atoma DinA4 + Roterfaden Taschenbegleiter A5

der Andreas

Professional

Date of registration: Mar 6th 2009

Posts: 215

22

Tuesday, February 16th 2010, 5:20pm

Vielleicht noch ein wenig Copypasta zum Thema, das beim Umgang mit der Matrix hilf:

Die vier Aufgabenklassen
Aufgaben lassen sich in vier verschiedene Klassen einteilen, nämlich in die Klassen A, B, C und D.

• A – Die Aufgabenklasse A beinhaltet Aufgaben, die dringend und wichtig sind. Oft stellen sich Ihnen Aufgaben der Klasse A in einer Krisensituation, z.B. wenn viel auf dem Spiel steht (= wichtig) und wenn Probleme schnell gelöst werden müssen (= dringend).
Bsp.: Ein wichtiger Kunde droht abzuspringen. Sie müssen schnell reagieren, um zu verhindern, dass er zur Konkurrenz geht.

• B – Aufgaben der Klasse B sind solche, die im Augenblick nicht dringend wirken, die aber für die Zukunft wichtig sind. Wenn Sie Aufgaben der Klasse B vernachlässigen, geraten Sie möglicherweise schnell in eine Krisensituation. Dann werden aus den B-Aufgaben sofort A-Aufgaben. Zu den B-Aufgaben gehören oft Aktivitäten, die einen präventiven oder strategischen Charakter haben.
Bsp.: Sie haben seit längerer Zeit ein Druckgefühl im Magen. Nun nehmen Sie sich vor, einmal zum Arzt zu gehen. Bekommen Sie akute Magenschmerzen würde der Arztgang zu einer A-Aufgabe werden.

• C – In die Aufgabenklasse C gehört das typische Tagesgeschäft. Es handelt sich dabei um solche Aufgaben, die dringend (weil sie schnell erledigt werden müssen) aber langfristig gesehen nicht wichtig sind. Viele solcher Aufgaben können wir delegieren oder durch eine bessere Organisation verkürzen. C- Aufgaben können zu A-Aufgaben werden, wenn Sie nicht rechtzeitig erledigt werden.
Bsp.: Ihre Wohnung ist unaufgeräumt oder Unterlagen im Büro müssen abgeheftet werden.

• D – D-Aufgaben sind nicht dringend und auch nicht wichtig. Das heißt, es entsteht kein Schaden, wenn diese Aufgaben nicht erledigt werden. Welche Aufgaben tatsächlich D-Aufgaben sind, können Sie nur für sich selbst entscheiden. Es gilt zu überprüfen, ob Sie solche Aufgaben überhaupt erledigen
wollen. Es kann z.B. sein, dass Ihnen eine D-Aufgabe viel Freude bereitet, auch wenn Sie eigentlich keine große Bedeutung hat. Sie können im Bereich der D- Aufgaben leicht Zeit sparen, sollten aber auch darauf achten, dass es manchmal schön ist und gut tut, etwas zu tun, das weder wichtig noch dringend ist. Im Rahmen des Zeitmanagements gilt die Richtlinie: D-Aufgaben erst dann erledigen, wenn Sie die anderen Aufgaben abgearbeitet haben.

Wie setzen Sie die Aufgabenklassen bei Ihrem Zeitmanagement ein?
Wenn Sie Ihre Zeit planen, dann teilen Sie Ihre Aufgaben nach den Aufgabenklassen ein. Erledigen Sie zuerst A-Aufgaben. Versuchen Sie dann soviel wie möglich B- Aufgaben zu erledigen. C-Aufgaben sollten Sie am besten an andere Menschen delegieren. Dies ist natürlich nur in einem gewissen Maß möglich. Z.B. sind besonders viele Aufgaben aus dem Haushalt typische C-Aufgaben. Die können Sie ja nicht einfach alle Ihrem Lebenspartner bzw. Ihrer Lebenspartnerin zuschieben, auch wenn das natürlich sehr angenehm wäre. Sie sollten sich ein System erarbeiten, mit dem Sie Routine- und Alltagsaufgaben möglichst schnell und effizient erledigen können. D- Aufgaben sollten Sie entweder streichen oder sich ihre Ausführung bewusst gönnen und sie genießen.
--
Procrastination is the art of keeping up with yesterday.
Don Marquis

Ich prokrastiniere nicht - ich mache andere, spannendere Dinge ...

schlesix

Intermediate

Date of registration: Jul 6th 2009

Posts: 115

23

Tuesday, February 16th 2010, 6:52pm

Heyho Thomas,

du hast dieses Thema ja am 30.01. erstellt, d.h. du benutzt die Matrix nun seit knapp über 2 Wochen. Wie läufts? =)


Hallo Stampfa,

es läuft recht ermutigend :)

Probleme macht mir - wie wahrscheinlich zu erwarten - die Einteilung von Aufgaben in wichtig/nicht wichtig.

Als wichtig stufe ich folgende Tätigkeiten ein:
  • Selbstorganisation (z. B. Dokumentieren von Prozessen, Ordnung halten im eigenen Arbeitsbereich, etc.)
  • Erledigung von Aufgaben, die Personen, die für meine berufliche Entwicklung relevant sein könnten/sind, am Herzen liegen, auch wenn sie nicht unternehmenskritisch sind
  • Aufgaben, die tatsächlich für das Unternehmen wichtig sind (z. B. wegen ihrer Außenwirkung gegenüber dem externen Kunden)
  • Aufgaben, die eine hohe interne Außenwirkung für meine Teamkollegen und mich haben
  • Aufgaben, die langfristig "Rendite" bringen (Zeiteinsatz im Verhältnis zu zukünftiger Zeitersparnis)


Das meiste Tagesgeschäft stufe ich folglich (stillschweigend) als unwichtig ein, auch das, was die Betroffenen selbst als wichtig ansehen (aber wer findet seine Anliegen nicht wichtig? ;) ).

Während ich früher vor allem auf Volumen geachtet habe, rückt jetzt die Nachhaltigkeit in meinen Fokus. Ich hatte bisher oft die eigenen Bedürfnisse meist zurück gestellt, doch das ist jetzt anders. Ich verwende nach wie vor mit Abstand die meiste Zeit auf die Covey-/Eisenhower-Quadranten III und IV, der Laden muss ja laufen ;)

Ich setze momentan ca. 10%-15% meiner Arbeitszeit für den Quadranten II ein, was ja nach Covey eigentlich viel zu wenig ist, aber ich muss mich langsam an einen akzeptablen Wert herantasten und auch die Einstufung von Aufgaben in wichtige und unwichtige mit zunehmender Erfahrung besser justieren.

Ich habe mir beispielsweise mal wieder den Luxus erlaubt, meinen Schreibtisch "auszumisten" (das letzte mal habe ich das vor einigen Jahren gemacht), obwohl diese Tätigkeit das Unternehmen nicht wirklich weiterbringt.

schlesix

Intermediate

Date of registration: Jul 6th 2009

Posts: 115

24

Tuesday, February 16th 2010, 7:01pm

Vielleicht noch ein wenig Copypasta zum Thema, das beim Umgang mit der Matrix hilf:

[..]



Hallo Andreas,

vielen Dank für den Text!

cig

Professional

Date of registration: Mar 6th 2009

Posts: 289

25

Wednesday, February 17th 2010, 11:39am

Der Vorteil von TWC ist:
Um eine Aufgabe aus dem "heute" rauszunehmen, änderst Du das Tickler-Datum auf morgen, übermorgen, in 1 Wo., etc... (was in einer editierbaren Outlook-Listenansicht ziemlich leicht geht) und die Aufgabe taucht dann automatisch am gewünschten Datum wieder auf.


Das hört sich an wie die Löhnmethode, die glaube ich schon uralt ist. (Das nicht bedeutet, dass sie automatisch besser oder schlechter ist.) Dort bleibt kein Vorgang ohne Datum und es werden die Prioritäten I, II und III verwendet.

This post has been edited 1 times, last edit by "cig" (Feb 17th 2010, 11:39am)