Heyho Thomas,
du hast dieses Thema ja am 30.01. erstellt, d.h. du benutzt die Matrix nun seit knapp über 2 Wochen. Wie läufts? =)
Hallo Stampfa,
es läuft recht ermutigend
Probleme macht mir - wie wahrscheinlich zu erwarten - die Einteilung von Aufgaben in wichtig/nicht wichtig.
Als
wichtig stufe ich folgende Tätigkeiten ein:
- Selbstorganisation (z. B. Dokumentieren von Prozessen, Ordnung halten im eigenen Arbeitsbereich, etc.)
- Erledigung von Aufgaben, die Personen, die für meine berufliche Entwicklung relevant sein könnten/sind, am Herzen liegen, auch wenn sie nicht unternehmenskritisch sind
- Aufgaben, die tatsächlich für das Unternehmen wichtig sind (z. B. wegen ihrer Außenwirkung gegenüber dem externen Kunden)
- Aufgaben, die eine hohe interne Außenwirkung für meine Teamkollegen und mich haben
- Aufgaben, die langfristig "Rendite" bringen (Zeiteinsatz im Verhältnis zu zukünftiger Zeitersparnis)
Das meiste Tagesgeschäft stufe ich folglich (stillschweigend) als
unwichtig ein, auch das, was die Betroffenen selbst als
wichtig ansehen (aber wer findet seine Anliegen nicht wichtig?

).
Während ich früher vor allem auf Volumen geachtet habe, rückt jetzt die Nachhaltigkeit in meinen Fokus. Ich hatte bisher oft die eigenen Bedürfnisse meist zurück gestellt, doch das ist jetzt anders. Ich verwende nach wie vor mit Abstand die meiste Zeit auf die Covey-/Eisenhower-Quadranten III und IV, der Laden muss ja laufen
Ich setze momentan ca. 10%-15% meiner Arbeitszeit für den Quadranten II ein, was ja nach Covey eigentlich viel zu wenig ist, aber ich muss mich langsam an einen akzeptablen Wert herantasten und auch die Einstufung von Aufgaben in
wichtige und
unwichtige mit zunehmender Erfahrung besser justieren.
Ich habe mir beispielsweise mal wieder den Luxus erlaubt, meinen Schreibtisch "auszumisten" (das letzte mal habe ich das vor einigen Jahren gemacht), obwohl diese Tätigkeit das Unternehmen nicht wirklich weiterbringt.