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Lily

La Moderatrice

Registrierungsdatum: 6. März 2009

Beiträge: 667

1

Montag, 25. Juli 2016, 01:53

Bullet Journal

Ich bin durch einen Artikel über das Bullet Journal gestolpert (hier ein Erklärbär-Video) - nutzt das jemand? Wie bewertet ihr das System?

Ich frage mich bei solchen Systemen ganz generell, wie man diese Aufteilung ohne Ringbuch hinbekommt 8| Ich würde wohl immer zu wenig oder zuviel Platz lassen. Wie findet man das raus?
La Moderatrice freut sich immer über nette Kleinigkeiten von dieser Liste :love:

Evaluise

Erleuchteter

Registrierungsdatum: 6. März 2009

Beiträge: 1 308

2

Montag, 25. Juli 2016, 08:23

Kann nur funktionieren, wenn man nur mäßig viele, mäßig komplexe und gut berechenbare Aufgaben hat - und selbst dann wäre ein Ringbuch (oder Atoma) praktischer. Da will mal wieder jemand das Rad neu erfinden.

Registrierungsdatum: 10. März 2009

Beiträge: 41

3

Montag, 25. Juli 2016, 09:35

Hallo,


ich nutze es nicht im klassischen Sinne. Da verliere ich den Überblick :huh: Irgendwie brauche ich eine Projektliste, an der ich mich orientieren kann. "Future Log" funktionierte für mich überhaupt nicht, da bleibe ich bei meinem digitalen Kalender, der mich an Dinge erinnert. Platz ist eigentlich kein Problem. Man schreibt doch einfach immer auf die nächste freie Seite. Wird dann halt tüchtig durcheinander.


Unter BulletJournal wird zumindest bei Instagram, aber viele Arten von Tagesplänen und Notizen verstanden.


Viele Grüße
Jana

macnoidea

Anfänger

Registrierungsdatum: 13. März 2016

Beiträge: 2

4

Montag, 25. Juli 2016, 17:18

Ich habe Bullet Journaling eine Zeit lang ausgetestet und kann nur sagen, dass es bei mir nicht funktioniert hat. Durch das ständige Vortragen von Aufgaben vom vergangenen auf den aktuellen Tag ist man so elendig viel am Schreiben (ohne großen Nutzen). Ich bin dann zu GTD zurückgekehrt, da das Thema "Delegation an...." bzw. "Warten auf..." nicht zufriedenstellend gelöst wird.

MindLikeWater

Fortgeschrittener

Registrierungsdatum: 15. Mai 2014

Beiträge: 81

5

Dienstag, 26. Juli 2016, 09:03

Ich hab Bullet Journal zwar nicht probiert, aber nachdem ich mir den Artikel unter dem link durchgelesen habe, komme ich zu dem Schluss, dass es sich hier nur um einen lifestyle-trend handelt. Da will sich wer aufblähen, weil er einen neuen Namen für ein Notizbuch gefunden hat.
Die ständige Neuaufschreiberei ist tatsächlich ein unbewältigbarer Wahnsinn.
GTD hingegen ist ein ausgefeiltes, über Jahre an professionellen Aufgabenstellungen gereiftes System. Wenn man auf Papier setzt, ist es in Verbindung mit einem Atomabuch, wie macnoidea sagt, viel besser.
@kleineSchildy: Der große Vorteil an Atoma ist die einfache Umschlichtungsmöglichkeit (=viel mehr Freiheiten, und das ist notwendig, wenn das Ding funktionieren soll), und eine Projektliste kannst du dort auch führen.
GTD gelesen 2013-10 / seitdem Implementierung in mein schon vorher vorhandenes GTD-ähnliches System / Werkzeug: PC-Arbeitsplatz

ralph

Fortgeschrittener

Registrierungsdatum: 6. März 2009

Beiträge: 132

6

Dienstag, 26. Juli 2016, 18:40

Wer hat denn diese Zeit zusätzlich?

Tschüss / ralph

cig

Meister

Registrierungsdatum: 6. März 2009

Beiträge: 482

7

Mittwoch, 27. Juli 2016, 07:36

Für mich ist Bulletjournal kein System, sondern nur eine Möglichkeit, Eingänge im Notizbuch zu notieren.
"start here" auf der Webseite erklärt es besser als das Video, finde ich.
Im Blog werden manche Details nochmals beschrieben, aber nicht als Vorschrift, sondern als Möglichkeiten oder Varianten.

Bulletjournal beginnt erst einmal mit Rapid Logging, auf der Input hintereinander geschrieben wird.
Um es besser zu klassifizieren, werden Symbole davor gesetzt: "Bullets".
Und damit hat man schon das halbe "System" erledigt.

Dann teilt man die Einträge auf Monate, Wochen oder Tage auf und es kann noch ein Index angelegt werden.
Die Anordnung mit den Terminen und Aufgaben auf gegenüberliegenden Seiten kann die Übersicht über die noch verfügbare Zeit verbessern.
Monats- und Tagesansicht machen bei meinen Umfeld keinen Sinn, dafür verwende ich wie eh und je meine Wochenaufteilung.

Ich senke mein Haupt und gestehe: ja, ich übertrage. Woche für Woche.
Damit zwinge ich mich zum Wochenrückblick, den ich sonst nicht machen würde.

Für mich ist Bulletjournal eine weitere Anregung zur Arbeitsorganisation.
Falls jemand damit auch noch etwas verdient, dann sei ihm hiermit von Herzen gegönnt.
[Edit: Leerzeilen eingefügt]

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »cig« (27. Juli 2016, 07:37)


Evaluise

Erleuchteter

Registrierungsdatum: 6. März 2009

Beiträge: 1 308

8

Mittwoch, 27. Juli 2016, 12:10

Interessant, hätte nicht gedacht, daß tatsächlich jemand hier damit arbeitet!

Das Übertragen hat übrigens tatsächlich einen Vorteil: einmal schreibt man schnell was hin, ohne groß drüber nachzudenken. Beim zweiten Mal seufzt man schon und beim dritten Mal fragt man sich ernsthaft,ob das nicht eigentlich unter Vielleicht/Irgendwann oder sonstwohin gehört.

Aber sag mal cig, wäre nicht auch Dein wieauchimmerman'snenntJournal als Ringbuch praktischer? Bei mir sind alle fest gebundenen Notizbuchvarianten immer allein schon daran gescheitert, daß einige der dortigen Notizen später ganz woandershin gehörten und ich dann Seiten rausreißen oder kopieren mußte, um die Notizen in der richtigen Akte/Mappe zu haben. Und viele der anderen Notizen haben eine so kurze Geltungsdauer, daß entweder blitzschnell das ganze Journal mit gestrichenen Notizen vollgemüllt wäre oder aber es - wenn man zwecks Müllverstopfungsvermeidung diese Seiten rausreißt - auseinanderfallen würde. Solche Notizen von geahnter kurzer Geltungsdauer sicherheitshalber erstmal nicht ins Journal, sondern auf einen Notizblock schreiben und für den Fall, daß sie doch länger wichtig sind, dann ins Journal einkleben - nö, nervt auch.

Registrierungsdatum: 10. März 2009

Beiträge: 41

9

Mittwoch, 27. Juli 2016, 15:42

Hallo,


ich gestehe, ich gestalte mein Notizbuch auch etwas und probiere gern Neues aus.
Für mich ist mein "BulletJournal", welches meine Wochenliste, Monatsziele, Notizen etc. beinhaltet nicht nur Arbeitsbuch, sondern hat auch Tagebuchcharakter.



Viele Grüße
Jana
Todoist mit A5-Notizbuch für die Tagesstruktur

cig

Meister

Registrierungsdatum: 6. März 2009

Beiträge: 482

10

Donnerstag, 28. Juli 2016, 07:19

wäre nicht auch Dein wieauchimmerman'snenntJournal als Ringbuch praktischer
Praktischer schon, da hast Du natürlich Recht. Nur schaue ich es mir nicht mehr an, wenn ich es umhefte (bei Atoma heißt es vermutlich umringe ). Wenn ich meine Projekt-Aufgaben-Listen neu schreibe, prüfe ich sie damit auch - und sortiere auch mehr aus.
Notizen muss ich im Alltag schnell machen und abhängig vom Inhalt muss ich sie in andere Portale übertragen, sofern meine Kollegen das wissen müssen.
sondern hat auch Tagebuchcharakter
Kann ich bestätigen. Ich nehme viel lieber meine Notizbücher nochmal zur Hand als die Zettel in einer Mappe oder eine Datei.
Einige meiner Kollegen heben ihre Notizbücher auf und alle Jubeljahre mal schauen sie mal rein. Das hat vielleicht etwas Nostalgisches. Oder man sieht im Rückblick, woraus manche Projekte entstanden sind und warum sie sich so entwickelt haben.

Felix1

Fortgeschrittener

Registrierungsdatum: 31. Januar 2010

Beiträge: 49

11

Freitag, 13. Januar 2017, 15:22

Probiert und nach ein paar Wochen wieder gelassen

Bullet Journal ist nichts für mich ?( . Ich habe viel zu viele Dinge, die an einzelnen Tagen in der Zukunft erledigt werden müssen/sollen. Beim BJ kann ich das nicht entsprechend eintragen. Einziger Vorteil - es spart Papier.